Immobilienfinanzierungen („Schrottimmobilien“)

Vermittler von Kapitalanlagen beschreiben den Kauf einer Immobilie meist als eine der besten Formen der Kapitalanlage. Dass eine solche Kapitalanlage nur funktionieren kann, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, verschweigen sie jedoch. So muss insbesondere die Werthaltigkeit der Immobilie gesichert sein, das Mietniveau muss langfristig dem zugesicherten entsprechen, das Einkommen muss für eine Steuerersparnis auch entsprechend hoch sein, und es muss eine finanzstarke Eigentümerstruktur gegeben sein. Wichtig ist damit insgesamt ein gut durchdachtes Finanzierungskonzept. Nur dann kann der Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage gelingen. Leider gibt es viele Firmen, die nur ihren Profitinteressen folgen und ihre Aussagen zu Rentabilität und Werthaltigkeit der Immobilie völlig ins Blaue hinein treffen. Oft bemerkt der Anleger erst sehr spät, dass die Kapitalanlage unrentabel ist, dann aber ist es für eine Inanspruchnahme der Baufirma oft zu spät. In Betracht kann hier unter bestimmten Umständen jedoch auch die Inanspruchnahme Ihrer Bank kommen, sofern diese einen Wissensvorsprung bezüglich der Unrentabilität der Immobilie hatte.

 

Möchten Sie eine Kapitalanlage erwerben und wünschen Sie hierzu vorher rechtliche Beratung? Haben sie eine unrentable Kapitalanlage, eine sog. Schrottimmobilie erworben? Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen, eine Lösung für Ihre Probleme zu finden. Wir verfügen auf diesem Gebiet über langjährige Erfahrung und haben bundesweit für geschädigte Immobilienbesitzer insbesondere auch in außergerichtlichen Vergleichen Lösungen gefunden.

Derivate, Obligationen, Optionen

Ein Derivat leitet seinen wirtschaftlichen Wert vom beizulegenden Zeitwert einer marktbezogenen Referenzgröße ab. Unter die derivativen Geschäfte fallen insbesondere: Devisentermingeschäfte, Aktienindex-Futures, Aktienindex-Optionen, Aktienoptionen, Caps, Collars, Edelmetall-Futures, Edelmetall-Optionen, Floors, Forward Rate Aggreements, Swap-Geschäfte, Swaptions, Warentermingeschäfte, Zinsoptionen, Zinstermingeschäfte einschließlich hereingenommener Forward Forward Deposits und die börsenmäßigen Zins- und Indexfutures.

Bei Optionen handelt es sich um Termingeschäfte, die das Recht verleihen, eine bestimmte Sache zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Eine Obligation ist ein handelbares festverzinsliches Wertpapier, das die Verpflichtungen des Schuldners gegenüber dem Halter der Obligation definiert.

Auch hier stellen Gesetz und Rechtsprechung gewisse Anforderungen an eine Aufklärung des Kunden.

 

Haben Sie hierzu Fragen? Sprechen Sie uns an.

Sämtliche Produkte des sog. Grauen Kapitalmarkts

Der Graue Kapitalmarkt ist der Teil der Finanzmärkte, der nicht einer staatlichen Finanzaufsicht oder anderen Regulierungen unterliegt. Aus eben diesem Grund finden sich in diesem Bereich sehr häufig unseriöse Anbieter, die besonders hohe Erträge versprechen. Meist wiegt die versprochene Rendite das enorme Risiko nicht auf. Hinter vielen der angebotenen Anlageformen steckt nichts anderes als ein sog. Schneeballsystem. Bei enorm hohen Gewinnversprechen sollten Sie immer zunächst eine rechtliche Beratung in Anspruch nehmen und alles, was Ihnen der Berater anpreist, hinterfragen. Anlagen mit „null Risiko“ und enormen Gewinnen gibt es nicht.

Benötigen Sie eine Beratung zu einer bestimmten Anlageform? Scheuen Sie sich nicht, kontaktieren Sie uns und sichern Sie sich ab.

Sparverträge, Bausparverträge, Kapital-Lebensversicherungen

Sparverträge gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Besonders häufig bieten Banken ein Darlehen mit Tilgungsaussetzung gegen Einzahlungen in einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung an. Zu Schwierigkeiten kann es hierbei kommen, wenn die Fälligkeit des Lebensversicherung (oder des Bausparvertrages) und der Endtilgungszeitpunkt des Darlehens auseinanderfallen oder die Restschuld durch die Ablaufleistung der Lebensversicherung nicht gedeckt werden kann. Dass eine solche Anlageform auch Risiken birgt, wird dem Darlehensnehmer häufig verschwiegen. Auch hier stehen wieder Provisionsinteressen der Bankmitarbeiter/Vermittler im Vordergrund.

Haben Sie Zweifel über die richtige Aufklärung durch Ihre Bank? Sprechen Sie uns an.

Zertifikate, Swap-Geschäfte

Wie grundsätzlich bei allen anderen Anlageformen auch schuldet ein Berater Ihnen eine anleger- und objektgerechte Beratung, das heisst er muss Ihnen alle für den Anlageentschluss maßgeblichen Informationen wahrheitsgemäß, sorgfältig, richtig und vollständig erteilen.

Leider stehen im Rahmen der Beratung oftmals die Erzielung von Provisionen oder karriereorientierte Gründe im Vordergrund. Zu den Swap-Geschäften hat der BGH kürzlich eine vielbeachtete Entscheidung getroffen (vgl. hierzu BGH vom 22.03.2011, XI ZR 33/10). Eine Bank ist nach diesem Urteil verpflichtet, das besondere Risiko solcher Geschäfte offen zu legen. Sie muss dem Kunden im Wesentlichen den gleichen Kenntnis- oder Wissensstand vermitteln, über den die beratende Bank auch verfügt. Sie muss zudem Interessenkonflikte offen legen, wenn das normale Gewinnerzielungsinteresse überschritten ist.

Wurden Sie von Ihrer Bank oder Ihrem Finanzberater nicht ordnungsgemäß aufgeklärt? Wir helfen Ihnen weiter.