Schenkungssteuer

Erbschafts- und Schenkungssteuer unterliegen grundsätzlich denselben Voraussetzungen. Im Gegensatz zur Erbschaftssteuer geht die Schenkungssteuer allerdings nicht automatisch zu Lasten des Beschenkten, auch der Schenkende kann die Steuer übernehmen. Anders als die Erbschaftssteuer erlaubt der Gesetzgeber zudem im Rahmen der Schenkungssteuer, den Freibetrag bei Schenkungen alle 10 Jahre in Anspruch zu nehmen. Hierdurch lassen sich je nach Gegebenheiten des Einzelfalles später anfallende Erbschaftssteuern sparen.

Die Höhe der anfallenden Steuer bestimmt sich einmal nach der Steuerklasse (die anhand des Verwandtschaftsgrades ermittelt wird) sowie andererseits anhand des Werts der Schenkung. Insbesondere im Zusammenhang mit Immobilien kann es bei der Wertbestimmung zu erheblichen Problemen kommen, nämlich dann, wenn das Finanzamt den Wert sehr hoch einschätzt und damit Freibeträge überschritten werden.

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